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News 2007

Hier finden Sie aktuelle, wichtige und unwichtige Ereignisse aus meinem Leben.

November: Meine Schwester Andrea

Oktober: Quiz spielen—Bitte klicken Sie hier >>

Eintritt in die Studentenverbindung FTV.Horlogia zu Furtwangen

September: Immatrikulation Wirtschaftsinformatik

Juli: Abschlussfeier Fachhochschulreife Bad Säckingen  Abschlußfeier Fachhochschulreife Bad Säckingen

24. Januar: +++ Wir haben den ersten Schnee in diesem Winter! +++
Der Smart marschiert durch den Schnee in der Wiese und auf der Strasse!

Im Januar: +++ Mein Smart Fotoalbum ist fertig! +++      Klick! 

 

HAIKU FÜR DAS JAHR : Januar

Sonne und Mond, Tage und Monate verweilen nur kurz als Gäste ewiger Zeiten,  und so ist es mit den Jahren auch: Sie gehen und kommen, sind stets auf Reisen. Nicht anders ergeht es den Menschen, die ihr ganzes Leben auf Booten dahinschaukeln lassen, oder jenen, die mit ihren am Zügel geführten Pferden dem Alter entgegen ziehen: tagtäglich unterwegs, machen sie das Reisen zu ihrem ständigen Aufenthalt. Viele Dichter, die vor uns lebten, starben bereits auf der Wanderschaft. Meine Gedanken hören dennoch nicht auf, wohl angeregt durch den Wind, der die Wolkenfetzen jagt, um das stete Getriebenwerden zu schweifen - ich weiß schon gar nicht mehr von welchen Jahren an.“ - So beginnt das berühmte Werk des japanischen Mönchs und Dichters Matsuo Bashô (1644 - 1694) sein poetisches Reisebuch „Oku no hosomichi“: „Auf schmalen Wegen durchs Hinterland“ (in der Übersetzung von G. S. Dombrady). -  Das Leben als Wanderschaft, die Wanderschaft als Steigerung des Lebens - und das Dichten als intime, persönlich-überpersönliche Momente der Vergewisserung und Sinngebung des auf der Wanderschaft Erlebten.

Hier noch eines der kürzesten kunstvollen Zeugnisse des Lebens im „Haiku“:

Iza saraba / yukimi ni korobu / tokoro made

Also gehen wir, / gehen wir den Schnee beschaun, / bis wir purzeln hin!

                 Bashô / Übersetzung: Gerolf Coudenhove, „Japanische Jahreszeiten“, Manesse Bibliothek

Quelle: a tempo Nr. 85, Januar 2007 Freies Geistesleben Urachhaus

Steffen J. C. Höber

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